27.04.2006
Vernissage
Er ist ein Bild.
Ein Bild, das ich schon besessen habe, als ich mir zum ersten mal mit meinen kleinen Freunden Buntstifte in Nase und Ohren steckte und mich auf gefährliche Abenteuerreisen durch strömendes Wasser, wilde Erdbeeren und geheime Baumhäuser begeben habe.
…dieses Bild hing immer genau an der Stelle zwischen alten Unterlagen, Schmierzetteln und Kinderspielzeug.
In meiner kleinen Erinnerungskammer im dritten Stock.
…du gehst Tag für Tag an diesen kleinen Dingen vorbei, die sich schon so perfekt wie dekorative Einrichtungselemente in die kleine Wohnung, tief in dir eingepasst haben….
Nur manchmal, es scheint wie ein ganz zufälliger Augenblick in dem sich dein Geist auf eine kleine Reise durch deine ganz persönliche Vernissage begibt, stößt man auf ein Bild, dass aus Erinnerungen gemalt wurde.
…wie einfach es wäre, mir dieses Bild zu nehmen…aus dem alten, staubigen Zimmerchen zu retten, um es mir über mein Bett zu hängen…
Doch es würde wahrscheinlich immer ein Stückchen schief dort hängen.
…ich müsste nur den Pinsel eintauchen, in neue Farben, Farben, die mir unbekannt scheinen, und ein bisschen nachbessern…mit der Angst, das das Bild seine Form verliert.
…doch ich werd’ s versuchen, sicherlich.
Mit diesem Eintrag hat sich ein Gefühl in mir aufgetan, schön auf seine Art.
Mutmachend, vor allen dingen.
…meine Schokomilch neigt sich dem Ende zu.
Zeit für eine neue:).
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#namenlos#
..wir begegnen diesen Menschen Tag für Tag.
So selbstverständlich, zur alltäglichen Ausstattung gehörend, die dem Leben den Grundriss verleiht.
Wir laufen aneinander vorbei ohne uns in die Augen zu sehen und doch kennen wir uns besser als dass wir den andren als fremd bezeichnen würden.
…uns verbindet so viel, alleine die Tatsache, dass sich unsere Leben an gewissen Punkten wieder und wieder schneiden.
…wir sahen einander zu. Jahrelang.
Wie wir erwachsen wurden, oder auch nicht.
Ihr würdet mir fehlen.
…ich wünsche mir, dass ihr an genau diesem Plätzchen bleibt, ihr Wesen, die ihr zum Teil nicht einmal einen Namen besitzt.
11:56 Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
.tOn.
…jedes Gefühl kann umgewandelt werden in Kreativität, auch jenes, dass ich gerne auch mal als Ungefühl bezeichne.
…so sind die letzten Tage ungewöhnlich viele selbstzusammengebastelte Liedchen entstanden, was sehr motivierend ist und sich einfach nur gut anfühlt.
11:55 Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
14.04.2006
.Tie vollkommene Klückselikkeit. Teil 1
Und sie kam.
Gemeinsam brachen die beiden ungesunden Mädchen/Chickenwings auf, um triviale Gegenstände an diversen modrigen Orten zu verstecken.
Hand in Hand liefen sie Richtung Süden/Stadtmitte, nicht ohne von gewissen....oder eher ungewissen Menschen begleitet zu werden, die ihnen nachfolgten. Sie strömten aus fragwürdigen Nebenstarssen und dunklen Ecken dieser Stadt, um sich zu einer Traube zu bündeln und dem Frischfleisch zu folgen, jedoch nicht schweigend. Schon bald wurden die beiden verängstigten Mädchen von einem bösenbösen Jungen auf einem Damenfahrrad (haha) eingeholt und folgender Dialog fand statt:
-Ey, seid ihr lesbisch? kicherkicherkicherla
(die beiden Mädchen hatten sich, um nicht zu sterben, an die Hände genommen)
- Ein bisschen....
- Haha, ein bisschen bi schadet nie, was?
- Ja, genau...
- Wohin geht's denn?
- Zu diversen Orten...
- Soso. Ihr seid doch Studentinnen, oder?
- Ja, sind wir.... und wir wolen jetzt gemeinsam philosophieren. Allein...
- Jaja, Vorspiel muss sein, was?
Schnell zogen sie weiter.
Ihr Ziel war der Maxplatz, der schon im Halbdunkel lag, als sie ankamen.
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